Alter Friedhof
Denkmal-Nr.:
49
Tag der Eintragung:
18.12.1991
Lage/Anschrift:
Am Fildeken/Kolpingstraße/Mittelmannstraße
Charakteristische Merkmale:
Der 1807 eröffnete katholische Friedhof wurde als Ersatz für den um die Pfarrkirche gelegenen eingerichtet. Er hat etwa 150 Jahre als der eigentliche Friedhof von Rhede gedient. Seine Fläche ist als historisches Denkmal der Stadtgeschichte von Rhede von Bedeutung. Er wurde in der damals typischen Form angelegt als Rechteckanlage mit sich kreuzenden Hauptwegen. Diese Wege sind bis heute erhalten. Die Umfriedung und das Tor sind erneuert. Nach 1945 wurde in der Nordostecke des Friedhofs ein Ehrenfriedhof angelegt. Von den knapp 200 erhaltenen Grabdenkmälern sind die im folgenden aufgeführten wegen ihrer gestalterischen Qualität als Denkmäler zu bewerten. Sie sind Teile des Denkmals "Alter Friedhof".
Der Denkmalwert des Friehofs ergibt sich auch daraus, daß er von der Überlieferung an historischen Grabmälern eines der interessantesten Beispiele im Altkreis Borken ist.
Aufzählung von Grabmälern, die als denkmalwerte Teile des Friedhofs zu bewerten sind:
- Friedhofskreuz, seit 1849 auf dem Friedhof (gearbeitet 1736 von Johann Adolf Sasse; mehrfach restauriert)
- Grabmal Pastor Melchior Eistrup, 1837
- Grabmal Johannes Starting, 1875
- Grabmal Dr. med. Josef Schmeinck, 1885
- Grabmal Pastor Bernhard Heynck, 1886
- Grabmal Caroline Brinckschule, 1895
- Garbmal Elise Starting, 1898
- Garbmal Bernhard und August Essing-Lehmbrock, 1898
- Grabmal Dr. Hermann Sieverding, 1901 (Anlage mit Eisengitter)
- Grabmal Heinrich Alfers, 1902
- Grabmal Vikar Ferdinand Fontaine, 1905
- Grabmal Adolf und Agnes Starting, 1906
- Grabmal Johanna Tetiedt, 1908
- Grabmal Pfarrer Molkenbur, 1914
- Grabmal J.G. und Margeretha Belting, 1915
- Grabmal Hermann Schmeinck, 1916
- Grabmal Aloys Aehling, 1918
- Grabmal Heinrich und Antonia Essing-Lehmbrock, 1921
- Grabmal Edmund Hoeck, 1921
- Grabmal Familie Franz Tebrügge, 1926
- Grabmal Familie Carl Wegmann, 1927
- Grabmal Familie Rülfing, 1934
- Anonymes Gußeisenkreuz mit Kalvarienberg-Gruppe (um 1900)
- Gußeisenkreuz Catharina Altmeier (1892; 1987 restauriert)
- Gußeisenkreuz Maria Bangen (1870; 1987 restauriert - das zweitälteste erhaltene Kreuz im Kreis Borken)
- Gußeisenkreuz Franziska Hams, 1899
- Gußeisenkreuz Alois Kruse, 1920
- Gußeisenkreuz Gertrud Lammers, 1919
- Gußeisenkreuz August Meyers, 1919
- Gußeisenkreuz der Eheleute Reuke, 1924 (1986 restauriert)
- Gußeisenkreuz Bernhard Rölfing, 1919
- Gußeisenkreuz Apollonia Wedding, 1921



