Nachbarschaft Volks-Hook
Die Nachbarschaft Volks-Hook blickt auf eine 100jährige Geschichte zurück.
Aus dem Protokollbuch der Nachbarschaft geht hervor, dass sich im Jahre 1902 zwölf Familien zusammengeschlossen haben, die die Nachbarschaft zuerst "Sindern-Hook" nannten. Das war einer der alten Namen der Höfe. Nachbarschaften waren um 1900 lebensnotwendige Selbsthilfeinstitutionen. So halfen sich die Nachbarn vor allem in Notsituationen gegenseitig. Aber auch Feste und Geselligkeiten ging man im Volks-Hook gern zusammen an.
Nachbarschaft Insel-Hovesath
Die Nachbarschaft Insel-Hovesath feierte im Mai 2001 ihr 75jähriges Bestehen.
Die Idee mit der Nachbarschaft wurde im Jahre 1926 geboren. Damals kamen die Bürger der alten Festung Krechting (binnen der Gräfte) und die Anlieger von Krechting rechts der Aa auf die Idee eine solche Gemeinschaft zu gründen. Die Nachbarn wollten nicht längern nur in kleinen Gruppen bei Geburten, Hochzeiten und Sterbefällen zusammen kommen, sondern einmal im Jahr ein richtiges Nachbarfest feiern, das sogenannte "Nuoberbier".
Viele Krechtinger übernahmen seitdem die Aufgaben der Gildemeister und der jeweils älteste Bewohner von Insel oder Hovesath wurde zum Kranzherren gekürt.
In ihrer Chronik erinnern sich die Krechtinger an die früheren Aufgaben der Nachbarschaft. Die Familien, in denen ein Todesfall war, wurden von den sogenannten "Totenbittern" besucht. Bis Ende 1959 übernahm die Nachbarschaft die Kosten für den Leichenwagen, später steuerten sie der Familie des Verstorbenen Geld für Blumenschmuck bei.


