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"Kommunalunternehmen Flächenentwicklung Rhede" - Anstalt des öffentlichen Rechts

Logo Kommunalunternehmen Flächenentwicklung Rhede

Das "Kommunalunternehmen Flächenentwicklung Rhede" (KFR) ist eine selbständige Einrichtung der Stadt in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Gewährträger ist die Stadt Rhede.

 

Das Kommunalunternehmen wurde am 16.11.2005 durch den Rat der Stadt Rhede gegründet.

 

Organe des Kommunalunternehmens sind der Vorstand und der Verwaltungsrat.

 

Zum Vorstand gehören:

  • Stadtoberamtsrat Ludger Nienhaus
  • Stadtamtsrat Christoph Terwiel
  • Stadtamtsrat Martin Bröker als stellvertretendes Vorstandsmitglied

 

Der Verwaltungsrat setzt sich aus den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Rhede zusammen. Vorsitzender ist Bürgermeister Lothar Mittag.

 

Das Kommunalunternehmen entwickelt als nichtwirtschaftliche Einrichtung die notwendigen Flächen für das Wohnen, das Gewerbe und die Innenstadtnutzungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Hierzu gehören insbesondere die Vorbreitung und Durchführung städtebaulicher Maßnahmen, die Bodenbevorratung, der Zwischenerwerb von Entwicklungsflächen, die Erschließung und die Bereitstellung baureifer Flächen für den Wohnungsbau, die Gewerbeansiedlung sowie von Innenstadtflächen für Handel, Dienstleister und Wohnen.

 

Im Wohnungsbaubereich startet das Unternehmen mit der Entwicklung und Bereitstellung von Wohnbaugrundstücken in Rhede-Süd. Hier sollen in der 1. Hälfte 2006 die ersten Grundstücke für Bauwillige bereitgestellt werden. Das bereits gesicherte Baulandpotential in Rhede-Süd soll den Bedarf an Baugrundstücken bis etwa 2017 abdecken. Grundlage der Aktivitäten des KFR ist das Baulandmanagement Rhede 2003 für den Wohnungsbau, beschlossen vom Rat der Stadt am 17.12.2003. In Vardingholt-Kirche hält das Unternehmen rd. 8 Bauplätze für Interessierte aus dem Vardingholter Raum bereit.

 

Der Gewerbeflächenpool der Stadt kann den Bedarf an Gewerbebauland in den nächsten Jahren abdecken. Das KFR wird daher schwerpunktmäßig Strategien und Konzepte entwickeln und umsetzen, um den mittel- und langfristigen Bedarf an Gewerbeflächen zielorientiert und punktgenau zu sichern.

 

Ein breites und wichtiges Tätigkeitsfeld stellt die Innenstadtentwicklung dar. Das von den Projekten Stadtentwicklung vorbereitete Projekt derbach zwischen Hohe Straße und dem Rheder Bach geht in die Umsetzungsphase. Das KFR hat die Entwicklungsflächen zwischenerworben. Der Investor, die Firma Klomps aus den Niederlanden, geht in diesen Tagen in die Vermarktung der neu entstehenden Handels- und Dienstleistungsflächen sowie der Wohnungen mit gehobener Ausstattung. Rund 62 Einheiten werden entstehen. Mit dem Objekt  Deichstraße 22/24 wird im Februar 2006 gestartet. Auch im Bestand des Stadtkerns tut sich was: die Gebäude Hohe Str. 9, 9a und 11 sollen durch die Fa. Elsbernd aus Heek restauriert, erweitert und als Flächen für den Handel oder den Dienstleister und zum Wohnen hergestellt werden. Weitere Modernisierungen an vorhandenen und häufig historisch geprägten Gebäuden in der Innenstadt werden als Synergien aus dem Bachprojekt erwartet.

 

Auch die öffentlichen Räume wie Straßen, Wege und Plätze werden herausgeputzt. Sie sollen eine besondere Ausbauqualität erhalten und ein Wohlfühlempfinden vermitteln. Shoppen, Unterhalten, Flanieren, Spielen, gut Essen, Kunst und Kultur -Qualitäten, die die Bürger sich wünschen und die die Vitalität der Rheder Innenstadt auf Dauer sichern werden. Als erste Maßnahme ist die Neuorganisation und der Neuausbau des Gildekamp-Parkplatzes vorgesehen. Dann soll die Optimierung der Hohen Straße und der Bahnhofstraße sowie die Vernetzung/Verbindung dieser gewachsenen Strukturen mit dem Raum und die Gebäude, die am Rheder Bach entstehen, folgen. Der Rheder Bach soll erschlossen und geöffnet und seiner Funktion als Stadtgewässer für jedermann gerecht werden. Weitere Maßnahmen im Umraum der St. Gudula-Kirche und der Bahnhofstraße/Deichstraße werden in den folgenden Jahren aufgegriffen.

 

Die vorstehenden Darstellungen und Ausblicke sind bei Weitem nicht abschließend. Es werden in den nächsten Jahren viele neue Aufgaben und Maßnahmen hinzukommen. Das KFR wird vorausschauend, behutsam und nachhaltig Flächen sichern, entwickeln und bereitstellen im Sinne einer sozialgerechte Boden- und Siedlungspolitik und zum Wohle der Stadt.


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