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Grundsteuer

Allgemeine Informationen

Bei der Grundsteuer wird zwischen den folgenden Arten unterscheiden: 

  • Grundsteuer A für alle land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke
  • Grundsteuer B für alle sonstigen Grundstücke (Wohn- und Geschäftsgrundstücke etc.)

Berechnung der Grundsteuer:

Bei der Berechnung der Grundsteuer gibt es eine geteilte Zuständigkeit zwischen dem Finanzamt und der Stadtverwaltung Rhede.

Das Finanzamt ist für die Grundlagenberechnung; die Stadtverwaltung Rhede für die Grundsteuerfestsetzung zuständig.

Im 3-stufigen Verfahren bestimmt das Finanzamt zunächst den sogenannten Einheitswert der wirtschaftlichen Einheit, der auf Grundlage der Jahresrohmiete errechnet wird (1. Schritt, Finanzamt).

Der Einheitswert wird daraufhin mit der Grundsteuermesszahl multipliziert, der den Grundsteuermessbetrag ergibt (2. Schritt, Finanzamt).

Der Grundsteuermessbetrag wird dem Hebesatz, der vom Rat der Stadt Rhede festgelegt wird, multipliziert. Hieraus ergibt sich die über den Grundbesitzabgabenbescheid erhobene Grundsteuer (3. Schritt, Stadt Rhede).

Vereinfacht erklärt errechnet sich die Grundsteuer zu ca. 5 - 10 % anhand der Grundstücksfläche und zu 90 - 95 % anhand der Wohnfläche.

Aktuelle Hebesätze:

  • Grundsteuer A: 316 %
  • Grundsteuer B: 625 %

Fragen, die sich auf die Grundlagenberechnung beziehen, sind beim zuständigen Finanzamt zu stellen:

Finanzamt Borken, Bewertungsstelle, Nordring 184, 46325 Borken, Tel. 02861/938-0

An die Entscheidungen des Finanzamtes ist die Stadtverwaltung Rhede zwingend gebunden. Einwände gegen die Grundlagenberechnung müssen daher grundsätzlich gegenüber dem Finanzamt innerhalb der Einspruchsfrist geltend gemacht werden.

Rechtsgrundlage
  • Grundsteuergesetz
  • Kommunalabgabengesetz NRW
  • Abgabenordnung
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